Newsletter

Herzlich willkommen!

Willkommen zum Text+ Newsletter vom März 2026! Auch in dieser Ausgabe geben wir Einblicke in aktuelle Projekte, Veranstaltungen und Entwicklungen im NFDI-Konsortium Text+ und teilen Neuigkeiten aus der Community.

Der Newsletter erscheint auf unserer Webseite und wird per E-Mail an alle Interessierten verschickt. Wenn Sie den Newsletter ebenfalls per E-Mail erhalten möchten, schreiben Sie uns gerne.

Aktuelle Neuigkeiten aus Text+ zwischen den einzelnen Ausgaben des Newsletters finden Sie außerdem auf unseren Social-Media-Kanälen. Folgen Sie uns gerne auf LinkedIn und/oder Mastodon.

Weitere Fragen, Feedback oder Anregungen sind jederzeit willkommen – am besten erreichen Sie uns über das Text+ Office unter office@text-plus.org.

Text+ intern

Gerne möchten wir Sie als Erstes über den aktuellen Stand von Text+ informieren. Wie vielen von Ihnen bereits bekannt ist, wurde im August 2025 der Antrag zur Förderung der zweiten Projektphase eingereicht; die Georg-August-Universität Göttingen ist die antragstellende Institution. Am 27. November 2025 wurden der Antrag und die Arbeit von Text+ im Rahmen der Begutachtungssitzung der NFDI-Fortsetzungsanträge in Bonn vorgestellt und diskutiert.

Am 15. Januar 2026 gingen die Hinweise und das Votum der Gutachtenden ein. Diese fielen insgesamt sehr positiv aus. Die Antragstellenden hatten die Möglichkeit, eine Stellungnahme zum Gutachtenden-Votum zu erstellen, wovon sie auch Gebrauch machten.

Im nächsten Schritt wird das NFDI-Expertengremium die Begutachtungsergebnisse bewerten und voraussichtlich im März/April 2026 eine Förderempfehlung formulieren. Die GWK entscheidet final im Juni; diese Entscheidung wird anschließend an die DFG zurückgespiegelt, so dass im August/September mit einem offiziellen Förderbescheid zu rechnen ist, sofern eine Förderung genehmigt wird. Wir sind sehr optimistisch, dass wir die nächste Projektphase dann im Herbst 2026 mit unserem bisherigen Team und den neuen Partnern erfolgreich weiterführen können.

Parallel zu den Antragsarbeiten für eine zweite Förderphase läuft jedoch das Arbeitsprogramm der ersten Förderphase von Text+ in vollem Umfang bis Ende September 2026 weiter. Als inhaltlicher Abschluss dieses Förderzeitraums bietet das Text+ Plenary, das am 15. und 16. Juni 2026 in Mannheim stattfinden wird, Gelegenheit zur Vorstellung und gemeinsamen Reflexion zentraler Ergebnisse und Erfahrungen aus allen vier Task Areas. Im Rahmen einer Poster-Session werden die Projektbeteiligten die Möglichkeit haben, ihre Arbeiten vorzustellen. Weitere Informationen zur Postersession und zum Einreichungsverfahren finden Sie hier.

Zum Plenary sind alle Projektbeteiligten, die Fachcommunity, weitere NFDI-Konsortien, Kooperationspartner und interessierte Gäste eingeladen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist bis zum 15. Mai 2026 möglich.

Highlights aus dem Blog

Anlässlich des Weltnormentags am 14. Oktober 2025 fand ein NFDITalk Spezial zum Thema „Standards für FAIRe Forschungsdaten“ statt. Als Gast war Thorsten Trippel (Text+) eingeladen, der in seinem Vortrag die Rolle von Normen und Standards im Forschungsdatenmanagement sowie deren praktische Anwendung innerhalb der NFDI beleuchtete. Die vollständige Präsentation ist auf YouTube abrufbar. Als zusätzlichen Service bereitete Thorsten Trippel die zentralen Inhalte seines Vortrags in sechs einzelnen Beiträgen für das Text+ Blog auf:
Teil 1: Warum Standards im Forschungsdatenmanagement unverzichtbar sind
Teil 2: Das OAIS-Modell: Archivierungsstandards für die digitale Langzeitverfügbarkeit
Teil 3: Persistente Identifikatoren: Von DOI bis ISO 24619
Teil 4: Metadatenstandards für Sprachressourcen: CMDI und ISO 24622
Teil 5: Standards für die Annotation textueller Daten: TEI, SynAF und MAF
Teil 6: Wie Standards die Zusammenarbeit in der Forschung verbessern

Außerdem sprach Maret Nieländer (Leibniz-Institut für Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut, GEI) mit Frank Wiegand (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, BBAW) über ein Update für das historische Schulbuchkorpus „GEI-Digital“, und in der Werkstattreihe „Standardisierung von Forschungsdaten“ informieren uns Marius Hug und Karoline Lemke über das Basisformat des Deutschen Textarchivs, Marthe Klüster erläutert, wie man mit correspSearch Briefeditionen durchsuchen und vernetzen kann, und Karoline Lemke stellte die edition humboldt digital vor. Im nächsten Beitrag zeigen Jennifer Ecker, Pia Schwarz und Rebecca Wilm die sprachwissenschaftlichen Nutzungsmöglichkeiten des Deutschen Referenzkorpus – es lohnt sich also, regelmäßig das Blog zu besuchen.

Text+ Kooperationsprojekte

Text+ Kooperationsprojekte Förderung 2025

Im Jahr 2025 wurden in der dritten Förderrunde von Text+ insgesamt fünf innovative Kooperationsprojekte unterstützt. Die Förderphase begann im Januar 2025 und lief bis zum Jahresende. Die ausgewählten Projekte spiegeln die inhaltliche Breite von Text+ wider und adressieren unterschiedliche Datendomänen und infrastrukturelle Fragestellungen. Gefördert wurden folgende Projekte: 

  1. „Aufbau einer offenen digitalen Sammlung historischer musiktheoretischer Texte aus dem deutschsprachigen Raum anhand von Beispielen aus dem 19. Jahrhundert (DigiMusTh)“ eingereicht von Prof. Dr. Fabian C. Moss (Julius-Maximilians-Universität Würzburg) für die Datendomäne Collections. Mehr Informationen zum Projekt DigiMusTh finden sich im Blogartikel
  2. „GND-basierte Webservices – Beaconizer & Discoverer (Hagrid)“ eingereicht von Dr. Frank Grieshaber (Heidelberger Akademie der Wissenschaften) in der Infrastructure/Operations
  3. „Graeco-Arabicum – Open Data (GlossGA – OD)“ eingereicht von Dr. Rüdiger Arnzen (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) für die Datendomäne Lexikalische Ressourcen
  4. „LOD-Rollen-Modellierungen aus den Registern von Regestenwerken zum Mittelalter (LRM)“ eingereicht von Prof. Dr. Andreas Kuczera (Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz) für die Datendomäne Editionen
  5. „Text+-Schnittstellen zu den Interview-Sammlungen in Oral-History.Digital (text+oh.d)“ eingereicht von Dr. Cord Pagenstecher (Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin) für die Datendomäne Collections

Wir danken den Projekten für ihre engagierte Zusammenarbeit und ihre wertvollen Beiträge zur Weiterentwicklung von Datenangeboten und Infrastrukturen innerhalb von Text+.

Am 17. Februar 2026 stellten die abgeschlossenen Projekte ihre Arbeiten und Ergebnisse im Rahmen einer virtuellen Veranstaltung vor und diskutierten diese gemeinsam mit der Community. Die Veranstaltung richtete sich an alle Text+-Beteiligten sowie an die geistes- und kulturwissenschaftliche Community. Das große Interesse, die konstruktive Diskussion und das positive Feedback unterstrichen den Mehrwert der Projekte und stärkten den weiteren fachlichen Austausch innerhalb der Community.

Text+ Kooperationsprojekte Förderung 2026

Zum 1. Januar 2026 ist die vierte Förderrunde der Kooperationsprojekte im NFDI-Konsortium Text+ gestartet. Aus den zahlreichen im Frühjahr 2025 eingereichten Anträgen wurden nach einem Begutachtungsverfahren erneut fünf Projekte für eine Förderung ausgewählt. Gefördert werden folgende Vorhaben:

  1. „Digitale Inschriftenforschung – Maya-Hieroglyphen in Text+ IDIOM+“ eingereicht von Dr. Christian Prager (NRW Akademie der Wissenschaften und der Künste / Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn) für die Datendomäne Editions
  2. „Entwicklung eines sprachenübergreifenden Standard-Repräsentationsmodells für framesemantische Daten (MuLingFrames)“ eingereicht von Prof. Dr. Oliver Czulo (Institut für Translatologie gGmbH) für die Datendomäne Lexical Resources
  3. „Frühneuzeitliche Ärztebriefe: Aufbereitung, Datenharmonisierung und Einbindung (FADE)“ eingereicht von Ines Röhrer (Bayerische Akademie der Wissenschaften) für die Datendomäne Collections
  4. „Langzeitverfügbarkeit und Integration der Altägyptischen Wörterbücher im Verbund (AWV 2.0)“, eingereicht von PD Dr. Franziska Naether (Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig) für die Datendomäne Lexical Resources
  5. Transcription+: ISO 24624:2016 - Transcription of spoken language: Ressourcen, Dokumentation und multilinguales Demokorpus eingereicht von Dr. Thomas Schmidt (Universität Duisburg-Essen) für die Datendomänen Collections und Infrastructure/Operations

Wir heißen die neuen Kooperationsprojekte herzlich willkommen und freuen uns auf eine anregende und produktive Zusammenarbeit im Rahmen von Text+.

Neue Publikationen

Text+ pflegt seine Bibliographie bei Zotero und stellt auf seinem Portal eine strukturierte Ansicht dar.

Harmonizing Language Data: Standards for Linguistic Resources

Standards sind für eine Forschungsinfrastruktur unverzichtbar. Sie machen Forschungsdaten auffindbar, nutzbar und interoperabel.

Das bei De Gruyter erschienene Buch

Bański, Piotr, Ulrich Heid, and Laura Herzberg (Eds.). Harmonizing Language Data: Standards for Linguistic Resources. De Gruyter, 2025.

entstand in enger Zusammenarbeit der Text+-Community und bietet einen praxisnahen Überblick über zentrale Standards für sprachbezogene Daten. Themenschwerpunkte sind Metadaten, Annotationen, Langzeitarchivierung, Audio- und Videoressourcen sowie Entity Linking. Für Forschende, Entwicklerinnen und Entwickler und alle, die mit linguistischen Daten arbeiten, zeigt das Buch, wie Standards die Zusammenarbeit und Wiederverwendbarkeit in der Forschung fördern und Daten langfristig nutzbar machen. Das Buch ist Open Access und kann kostenfrei heruntergeladen werden, https://doi.org/10.1515/9783112208212.

The Text+ Registry: Federating Research Data Catalogues for the Digital Humanities

Tobias Gradl, Leon Fruth und Andreas Henrich haben einen neuen Beitrag zur Text+ Registry veröffentlicht:

Gradl, Tobias, Leon Fruth, and Andreas Henrich (2026). The Text+ Registry: Federating Research Data Catalogues for the Digital Humanities. In Wolf-Tilo Balke, Koraljka Golub, Yannis Manolopoulos, Kostas Stefanidis, und Zheying Zhang (Eds.), Linking Theory and Practice of Digital Libraries (pp. 378–394). Springer Nature Switzerland. https://doi.org/10.1007/978-3-032-05409-8_22).

Der Beitrag stellt die Text+ Registry als ein zentrales Werkzeug des NFDI-Konsortiums Text+ vor, das die Auffindbarkeit und Katalogisierung text- und sprachbasierter Forschungsressourcen vereinheitlicht. Sie verbindet verschiedene Kataloge über eine flexible Architektur, erlaubt sowohl automatische Metadatenübernahme als auch manuelle Pflege durch Expertinnen und Experten und dokumentiert transparent Herkunft und Entwicklung der Daten. Dank fortschrittlicher Suchfunktionen, mehrsprachiger Suche, Autoritätsdaten und persistenten Identifikatoren können Ressourcen effizient gefunden, integriert und über Domänen hinweg genutzt werden. Die Registry folgt den FAIR-Prinzipien und schafft so eine nachhaltige, interoperable Grundlage für zukünftige Forschungsinfrastrukturen.

Nachberichte

Persona-Workshop der TA Lexical Resources

Die Task Area Lexical Resources veranstaltete am 26. Januar 2026 in Berlin einen eintägigen Workshop, um fundierte Personas für die potenziellen und aktuellen Nutzerinnen und Nutzer der zentralen Text+-Dienste – insbesondere der Registry (aus Sicht der TA Lexical Resources, aber auch TA-übergreifend aus Sicht von Collections und Editions) und der Federated Content Search (FCS; einfache Suche, erweiterte Suche, lexikalische Suche) zu entwickeln.

Der Workshop kombinierte kurze Inputphasen mit strukturierter Gruppenarbeit. Ziel war es, typische Nutzergruppen, ihre Arbeitsweisen, Bedürfnisse und Hürden klar herauszuarbeiten. Die drei entwickelten Personas werden als Grundlage für die Optimierungen der Suchinterface, für die strategische Weiterentwicklung der Such- und Abfragefunktionalitäten (besonders der FCS) und zur Dokumentation möglicher Nutzungsszenarien der Text+-Dienste dienen.

FAIR February 2026

Bereits zum vierten Mal fand in diesem Jahr die virtuelle Veranstaltungsreihe FAIR February der Task Area Editions statt.

Seit ihrer Veröffentlichung 2016 im Scientific Data Journal haben sich die FAIR-Prinzipien als Leitprinzipien innerhalb der Digital Humanities etabliert. 2026 feiern sie ihren 10. Geburtstag, für uns Anlass in die Diskussion zu gehen: Wie hat sich die Landschaft der digitalen Editionen in den letzten zehn Jahren verändert? Werden Daten öfter nachgenutzt? Sind Ressourcen besser miteinander vernetzt? Welche Herausforderungen kommen in den nächsten Jahren auf die Editionswissenschaften zu und wie können die FAIR-Prinzipien hier unterstützen?

Am 05.02.2026 fand unter dem Titel „FAIR-nehmen und FAIR-geben“ eine Paneldiskussion mit dem Fokus auf Nachnutzung/Reusability statt. In Form eines ‚Speed-Talk‘ – 6 Fragen in 60 Minuten – diskutierten wir mit vier Expertinnen bzw. Experten, was eine gute Nachnutzung ausmacht, wie sie gelingt und an welchen Stellen es noch hakt. Als Panelist:innen gewonnen werden konnten: Sven Jaros (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg), Caroline Odebrecht (Humboldt-Universität zu Berlin), Elena Spadini (Universität Bern) und Peer Trilcke (Universität Potsdam). Am 18.02.2026 folgte das Meet-up „FAIR-netzen“, in dem die Interoperabilität ins Zentrum gerückt wurde: Semantic Web, Linked Open Data, Knowledge Graphs – die (semantische) Vernetzung digitaler Ressourcen hat mittlerweile eine eigene Geschichte. Verschiedene Wissensbasen und Ansätze haben sich etabliert. Eckpfeiler sind Normdaten und kontrollierte Vokabulare, Wissensdatenbanken und maschinenlesbare, strukturierte Standardformate. Ist FAIR ohne LO(U)D überhaupt denkbar?

Weitere Informationen zur Veranstaltung hier.

Sprach- und Textdaten für Gesellschaft, Gesundheit und Medizin

Der zweitägige Workshop am 05. und 06. März 2026, organisiert von der Task Area Collections in Text+, widmete sich sprach- und textbasierten Forschungsdaten in angrenzenden Disziplinen, speziell in den Bereichen Gesellschaft, Gesundheit und Medizin. Im Mittelpunkt standen Konzepte für die nachhaltige und sichere Bereitstellung, Analyse und Nachnutzung von Forschungsdaten. Diskutiert wurden dabei unter anderem Fragen der mehrsprachigen Kommunikation und der Multimodalität. Das Themenspektrum reichte von Ärztebriefen, Regionalsprache und VHS-Kursankündigungen über Gebärdensprachkorpora bis hin zu forensiker Linguistik und Phonetik. Materialien werden nach und nach auf der Veranstaltungswebseite verfügbar gemacht.

Termine

Alle Veranstaltungen - sowohl kommende als auch bereits stattgefundene - finden Sie auch in unserer Veranstaltungsrolle im Text+ Portal..

Offene FDM-Sprechstunde von Humanities@NFDI

Das neue Angebot FDM-Sprechstunde Humanities@NFDI wurde kürzlich ins Leben gerufen. Es ist eine monatliche Online-Beratung zu allen Fragen des Forschungsdatenmanagements für Studierende, Forschende und Mitarbeitende aus Forschungs- und Sammlungsinstitutionen. Expertinnen und Experten der NFDI-Konsortien NFDI4Memory, NFDI4Culture, NFDI4Objects und Text+ stehen für Austausch und Beratung zur Verfügung; bei Bedarf sind vertiefende Einzelgespräche in Breakout-Räumen möglich.

Die Teilnahme erfolgt ohne Anmeldung via Zoom. Weitere Informationen und Termine für 2026 finden Sie hier.

SSHOMP Training Series: Thematic Social sciences

Die SSHOMP Training Series: Introduction to SSH Open Marketplace lädt 2026 zu einer neuen Online-Workshopreihe ein, die zentrale Aspekte digitaler Forschungspraktiken in den Sozial- und Geisteswissenschaften in den Fokus stellt. Thematisiert werden unter anderem die FAIR- und CARE-Prinzipien sowie der strategische Einsatz des SSH Open Marketplace im Forschungsalltag. Anhand praxisnaher Beispiele erhalten die Teilnehmenden Einblicke in Werkzeuge, Workflows und Kurationsprozesse, die den Umgang mit Forschungsdaten erleichtern und deren Sichtbarkeit und Nachnutzbarkeit stärken.

Gleichzeitig bietet die Reihe Raum für Austausch und Vernetzung: Erfahrungen aus laufenden Projekten, Bedarfe aus der Community und mögliche Beiträge zum SSH Open Marketplace können gemeinsam reflektiert und weiterentwickelt werden. Die Workshop-Reihe richtet sich an ein breites Publikum aus den Sozial- und Geisteswissenschaften. Zu einzelnen Workshopthemen, Terminen und weiteren Informationen siehe hier.

Show and Tell: Tools, Dienste, Projekte – die Text+-Veranstaltungsreihe

In einer dreiteiligen Vortragsreihe beleuchtet der konsortienübergreifende Arbeitskreis „Social-Media-Daten in der NFDI“ den Digital Services Act (DSA), der erstmals einen verbindlichen rechtlichen Rahmen in der EU schafft und Forschenden den Zugang zu Daten großer Online-Plattformen für wissenschaftliche Zwecke ermöglicht – unter strengen, konkreten Bedingungen. Konkrete Fragen stehen im Mittelpunkt: Welche Datenzugänge bietet der DSA? Für wen ist er praktisch nutzbar? Wie können Forschende Anträge stellen? Zudem werden rechtliche, technische und logistische Herausforderungen diskutiert. Die Sessions behandeln dabei nacheinander die Grundlagen des DSA, den Zugang zu nicht öffentlichen Daten über das EU-Datenzugangsportal und die Nutzung öffentlicher Plattformdaten. Die beiden ersten Vorträge wurden im Text+ Blog zusammengefasst. Der nächste Vortrag findet online am 20. März 2026 statt. Eine Anmeldung ist hier möglich.

DatumEventOrt
12. März 2026Show and Tell: Tools, Dienste, Projekte. Eine Text+-Veranstaltungsreihevirtuell
13. März 2026Text+ Chatbotvirtuell
17. März 2026Text+ Research Rendezvousvirtuell
15. April 2025Text+ Research Rendezvousvirtuell
17. – 19. März 2026Social Media Access Daysvirtuell
20. März 2026SSHOMP Training Series: Introduction to SSH Open Marketplacevirtuell
25. März 2026Do they really guide? Guidelines for the use of LLMs in scholarly publishingvirtuell
26. März 2026Show and Tell: Tools, Dienste, Projekte. Eine Text+-Veranstaltungsreihevirtuell
02. April 2026Text+ Research Rendezvousvirtuell
10. April 2026Perspectivity, ancient and modernvirtuell
14. April 2026Text+ Research Rendezvousvirtuell
16. – 17. April 2026GermaParl-Workshop 2026: Parlamentarische Sprache im Bundestag von Adenauer bis zur ZeitenwendeNRW School of Governance / Universität Duisburg-Essen
17. April 2026SSHOMP Training Series: Making the most of the SSH Open Marketplacevirtuell
30. April 2026Text+ Research Rendezvousvirtuell
08. Mai 2026Enter the Galaxy: How to leverage the open source platform Galaxy for the Digital Humanities and Social Sciencesvirtuell
12. Mai 2026LREC Workshop: Leveraging Derived Text Formats to Unlock Copyrighted Collections for Open SciencePalma de Mallorca
15. Mai 2026SSHOMP Training Series: Contributing to the SSH Open Marketplacevirtuell
12. Juni 2026The CORAL Platform: LLMs in Service of Oral Historyvirtuell
15. – 16. Juni 20265. Text+ Community Plenary 2026 in MannheimSchloss Mannheim
19. Juni 2026SSHOMP Training Series: Thematic Art and Humanitiesvirtuell

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